Stress durch Erwartungsdruck

Stress durch zu hohe Erwartungen an dich selbst

Einen Fehler, den viele Menschen unbewusst machen, ist, dass sie zu hohe Erwartungen an sich selbst haben. Dieser hohe Erwartungsdruck erzeugt Stress, wodurch sie völlig blockieren und einfach gar nichts mehr tun.

 

Die hohen Erwartungen haben zwar eine positive Motivation, denn man möchte ja gewisse Ziele erreichen, erfolgreich sein und ein tolles Leben führen. Oft geht man dabei jedoch an sich selbst vorbei und zwängt sich bestimmte Dinge auf, die man meint, machen zu müssen. Die lange To-Do-Liste wird so zu einem Müssen, ohne Lust und mit viel Frust.

Die Gedanken, die dann hochkommen sind: ich bin unfähig, mir gelingt gar nichts mehr, das Leben hat keinen Sinn, und so weiter. Diese negativen Gedanken lösen logischerweise negative Gefühle aus, und schon bist du in einer Abwärtsspirale zurechtgekommen. Du bist frustriert, fühlst dich niedergeschlagen und möglicherweise wie gelähmt.

Du kannst dann zwar versuchen, deine Gedanken zu ändern und dich weiter anspornen endlich etwas zu tun. Aber das wäre in diesem Fall die falsche Strategie, weil du dadurch wieder Stress erzeugst und dich weiter abwärts auf der Negativspirale bewegst. Ganz unten angekommen, triffst du auf Niedergeschlagenheit und Antriebslosigkeit.

3 Tipps dich von diesem Erwartungsdruck zu befreien

1. Schraube die Erwartungen an dich selbst radikal zurück

Gib dir einen Break. Halte inne und atme. Was brauchst du im Moment wirklich? Was sind deine Bedürfnisse? Wie geht es dir eigentlich? Oft nehmen wir uns diese Zeit nicht, um zu spüren wie es uns geht und wozu man eigentlich Lust hat. Man „funktioniert“ nur noch und hat das Gefühl gelebt zu werden. Akzeptiere, dass alles okay ist, so, wie es gerade ist. Du bist okay, auch wenn du denkst, dass du noch so viel tun musst. Auf diese Art und Weise kannst du entspannen, erst mal wieder zu dir selbst kommen und dich selbst spüren. Beginne dann mit aktiver Selbstfürsorge. Sorge dafür, dass du dir deine Bedürfnisse erfüllst. Vielleicht willst du mit jemandem sprechen oder brauchst du einen Moment Ruhe oder nur ein Glas Wasser. Oft sind es wirklich Kleinigkeiten. Die kannst du dir direkt erfüllen. Wenn du größere Wünschen entdeckst, schreib sie auf deine Liste. Erst auf der Basis guter Selbstfürsorge kannst du zurück in einen positiven Gemütszustand finden und dich weiter um dein Leben kümmern.

2. Mache aus der To-Do-Liste eine „Juhu-Liste“

Vielleicht hast du ganz viele Dinge im Kopf, die du unbedingt machen willst oder musst und für Stress sorgen. Schreibe erstmal einfach alles untereinander auf. So bekommst du alles auf Papier und kannst dir einen Überblick verschaffen. 

Schreibe dann neben jeden Aktionspunkt, von wem der Auftrag kommt. Wer „sagt“ dir, dass du das unbedingt machen musst? Du wirst feststellen, dass ganz oft „ich“ die Antwort sein wird. Überlege dir dann, ob du das wirklich machen musst. So nicht, streiche es von deiner Liste, wenn ja, machen dann ein „ich will“ daraus. 

Natürlich bleiben dann ein paar To-do’s übrig, die du wirklich machen musst, wie zum Beispiel einkaufen oder die Steuererklärung… Aber selbst diese Aktionen kann man positiv angehen. Schließlich bekommt man für seinen Einsatz ja auch etwas zurück!

3. Sorge für Verbesserung deiner Stimmung durch aktives Training

Generell haben die meisten Sportarten eine aufmunternde Wirkung. Sport und Bewegung beeinflussen die Gesundheit und das Wohlbefinden positiv, so werden z. B. sogenannte Endorphine (körpereigene Stoffe, die Freude fördern und das Schmerzempfinden dämpfen) ausgeschüttet und das Stresshormon Cortisol wird gesenkt. Schon nach ca. einer halben Stunde Bewegung, produziert dein Körper das Stimmungshormon Serotonin.

Wenn Du Dich niedergeschlagen fühlst, solltest Du mindestens ein- bis zweimal pro Woche trainieren oder jeden Tag eine halbe Stunde spazieren gehen. Frische Luft und Tageslicht sind auch förderlich für das Wohlbefinden und helfen bei depressiven Verstimmungen.

Wenn du dich besser fühlst, bist du auch wieder motivierter, Dinge in Angriff zu nehmen. Siehe auch Glückstipp: „Körperliches Wohlbefinden steigern“.

Wenn du möchtest, hinterlasse gerne einen Kommentar… Welcher Tipp spricht dich heute besonders an? 

Share

Schreibe einen Kommentar


Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.