Raus aus der Grübelfalle

Raus aus der Grübelfalle

Was ist die Ursache vom Grübeln?

Wer oft in der Grübelfalle sitzt, hat mehr Stress als andere. Nicht nur dass dieser Stress auf Dauer krank macht, zu viel Grübeln macht außerdem unglücklich und es können sich über einen längeren Zeitraum depressive Stimmungen entwickeln. Wie kommt man raus aus der Grübelfalle?

Die Ursachen sind verschieden. Es kann an mangelndem Selbstbewusstsein und Unsicherheit liegen, dem Hang zum Perfektionismus oder anderen persönlichen Ängsten. Dies alles führt zur Überzeugung nicht gut genug zu sein. Man ist mit sich selbst unzufrieden und hofft durch Nachdenken eine Lösung aus dieser Unzufriedenheit zu finden. Ein Symptom davon kann sorgenvolles Grübeln sein. 

Die Lösung liegt jedoch nicht im Nachdenken, sondern in der Entwicklung eines gesunden Selbstbewusstseins. Durch Grübeln kann man seine Probleme nicht lösen. Gleichzeitig ist es aber auch wichtig das Grübeln direkt zu stoppen, da man sonst immer wieder schmerzliche Emotionen anfeuert. Darum – Raus aus der Grübelfalle!

5 Tipps, um der Grübelfalle zu entwischen.

1. Gedanken Stopp

Dies ist eine Methode aus der Verhaltenstherapie. Da es sich beim Grübeln um einen Teufelskreis negativer Gedanken und Emotionen handelt , ist es besser sofort mit dem Grübeln aufzuhören. Wenn du merkst, dass du wieder im Gedankenkarussell sitzt, rufe laut: „Stopp“. Das unterbricht deine Gedankenmuster. Jetzt ist es wichtig, etwas anderes zu tun, um dich von deinen Gedanken abzulenken. Fokussiere dich auf die Außenwelt. Grübler neigen dazu, sich immerzu mit sich selbst zu beschäftigen.

2. Suche Ablenkung

Um nicht wieder in dein Gedankenkarussell einzusteigen, ist es wichtig, sofort etwas ganz anderes zu tun. Zum Beispiel etwas mit Bewegung. Bewegung steigert nämlich das Wohlbefinden (durch erhöhte Ausschüttung von Serotonin), man wird weniger ängstlich und kommt auf neue Ideen. Weitere Möglichkeiten zur Ablenkungen sind:

  • Ein Hobby, das alle Aufmerksamkeit erfordert;
  • Mit einer Freundin / einem Freund telefonieren;
  • Ein spannendes Buch lesen oder ein Film schauen.

3. Bewusst grübeln

Wenn du sehr oft grübelst, nimm dir dann pro Tag eine viertel oder halbe Stunde Zeit, um dir bewusst Sorgen machen zu dürfen. Die negativen Gedanken zu unterdrücken, würde den Stress nur verstärken. Also schreibe deine Gedanken in ein spezielles „Grübelbuch“. Wenn du im Laufe des Tages bemerkst, dass du grübelst, unterbreche deine Gedanken und hebe es dir für deine Grübelzeit auf.  Auf diese Weise kannst du dir mehr grübelfreie Zeit schaffen, und du machst den Kopf frei für andere Sachen.  

4. Was würde X dazu sagen?

Nimm die Position einer dritten Person ein. Was würde er oder sie über dein Problem sagen? Es könnte eine gute Freundin sein oder jemand, von dem du denkst, dass er/sie gut damit umgehen kann. Das Wichtigste an diesem Tipp ist, dass du Abstand zu deinem Problem kreierst, indem du es aus einer anderen Perspektive betrachtest.

5. Übe dich in Dankbarkeit

Akzeptiere und wertschätze dich und dein Leben. Es ist gut, so, wie es ist.  Du kannst deine Vergangenheit nicht ändern. Du kannst nur die Bedeutung deiner Vergangenheit neu bewerten. Um mehr Wertschätzung zu schaffen, erstelle eine Liste von 10 Dingen oder Erfahrungen in deinem Leben, für die du dankbar bist. Du kannst diese Liste immer wieder lesen, wenn du dich mit positiver Energie aufladen möchtest. Eine weitere, sehr bekannte Methode ist das Dankbarkeitstagebuch: notiere jeden Abend 3 Dinge oder Ereignisse, für die du an diesem Tag dankbar bist. Es ist durch viele Studien nachgewiesen, dass das Dankbarkeitstagebuch sehr hilfreich ist, um das Wohlbefinden zu steigern und somit auch das Grübeln zu mindern. Wer glücklich ist, der grübelt nicht 🍀

Dankbarkeit
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