Lebensfreude-Tipps
Lebensfreude und Mut zur Veränderung
Hast du das Gefühl mit angezogener Handbremse zu leben? Damit bist du nicht allein. Viele haben dieses Gefühl und wünschen sich mehr Lebensfreude und Mut zur Veränderung. Gerade jetzt im Frühling, wenn die Natur erwacht und das Leben so richtig aufblüht, kann der Wunsch nach mehr Lebensfreude stärker werden.
Wie du dich nicht länger zurückhalten musst, erfährst du hier.
5 Tipps, die dir helfen, deine Begrenzungen zu erkennen und die innere „Handbremse“ endlich zu lösen.
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Selbstwertgefühl stärken
Ein gutes Selbstwertgefühl ist Voraussetzung für ein glückliches Leben, denn es bedeutet: Ich bin es mir wert, glücklich zu sein. Das Selbstwertgefühl ist subjektiv, es ist ein Gefühl. Es ist dein eigenes Urteil, das du auf Grund deiner Lebenserfahrungen von klein auf über dich selbst entwickelt hast.
Dein Selbstwertgefühl hat unmittelbaren Einfluss darauf, wie du dich fühlst und das strahlst du aus. So erscheinen Menschen mit geringem Selbstwertgefühl oft unsichtbar, da sie sich unsicher fühlen und sich kleiner machen, als sie sind. Menschen mit einem gesunden Selbstwertgefühl dahingegen, haben mehr Selbstbewusstsein und können das Leben genießen.
Das Niveau deines Selbstwertgefühls hat weitreichende Konsequenzen für alle Lebensbereiche: es beeinflusst, wie selbstsicher du dich auf der Arbeit verhältst oder ob du erfüllende Beziehungen aufbauen kannst. Wer von Selbstzweifeln geplagt wird, traut sich nicht die nötigen Schritte zu gehen, die zu einem erfüllten Leben führen oder glaubt insgeheim, Glück nicht verdient zu haben.
Ziele setzen und erreichen
Warum sind Ziele wichtig?
Ziele geben dem Leben eine Richtung. Sie zeigen, in welche Richtung du dich weiterentwickeln möchtest. Vielleicht hast du bestimmte ‚Baustellen‘ – Bereiche, in denen du dich gerne verändern möchtest. Das kann beruflich sein oder auf persönlichem Gebiet. Durch Ziele zu setzen, gestaltest du aktiv dein Leben und erfährst Selbstwirksamkeit.
Dabei ist es wichtig zu wissen, warum du diese Ziele erreichen möchtest. Welche Werte möchtest du dadurch leben? Denn deine Werte stellen deine intrinsische Motivation dar. Dein ‚Warum‘ ist noch wichtiger als das Ziel selbst. Und die Frage, die du dir beantworten solltest, ist: Was für eine Person möchte ich sein?
Selbstakzeptanz
Selbstakzeptanz ist die Erkenntnis, dass ich liebenswert bin, so wie ich bin. Also auch, wenn ich Fehler habe und nicht perfekt bin. Oder besser gesagt: gerade, weil ich Fehler habe und nicht perfekt bin. Die Fehler und Macken machen mich nämlich als Person aus und machen mich erst sympathisch und liebenswert! Wer mag schon perfekte Menschen😉
In der Positiven Psychologie ist Selbstakzeptanz ein wesentliches Merkmal des psychischen Wohlbefindens, da sie zu mehr emotionaler Stabilität, Selbstwertgefühl und einem gesunden Umgang mit Herausforderungen beiträgt. Das damit einhergehende Selbstbewusstsein ist eine Voraussetzung zum Glücklichsein, unabhängig von äußeren Ereignissen und Bestätigungen.
Bei einer schlechten Selbstakzeptanz kann es sein, dass man sich z. B. über Leistung definiert oder abhängig ist von der Anerkennung anderer. Man traut sich nicht, seine Fehler zu zeigen und strebt nach Perfektionismus.
Gefühle_Transformation
Kennst du das: das Verlangen dich selbst zu spüren, deine Gefühle besser wahrnehmen zu können? Eine Kundin formulierte es so: „Ich möchte mehr bei mir sein und meine Gefühle besser wahrnehmen können.“
Wenn du keinen Kontakt zu deinen Gefühlen hast, spürst du dich nicht wirklich. Du bist dir ein bisschen fremd, denn ein wichtiger Teil der Persönlichkeit ist abgespalten: deine Gefühlswelt.
Oft bleibt da nur ein diffuses Gefühl, vielleicht wie ein Knoten im Bauch oder latente Unzufriedenheit und Traurigkeit. Du kannst dir dieses diffuse Gefühl nicht erklären, weißt nicht, wo es herkommt. Es sind unterdrückte Gefühle, die im Unterbewusstsein schlummern und es erfordert einiges an Übung, diese Gefühle wieder bewusst wahrnehmen zu können.
Körperliches Wohlbefinden steigern
Körper, Geist und Seele sind ja bekanntlich eins, und wenn der Körper sich wohl fühlt, fühlt der Rest sich auch gut. Das körperliche Wohlbefinden ist also auch für das allgemeine Wohlbefinden wichtig. Die Psyche folgt dem Körper. Das kannst du ganz einfach überprüfen: laufe eine Weile mit gesenktem Kopf durch die Gegend und werde dir gewusst, wie du dich dann fühlst. Laufe danach aufrecht und mit erhobenem Kopf und vergleiche wie du dich jetzt fühlst.
Ich möchte hier 2 Möglichkeiten aufzeigen, wie du für dein körperliches Wohlbefinden steigern kannst.
Kann man immer glücklich sein?
Dauerhaftes Glück oder toxische Positivität?
Überall wird man heutzutage mit Happiness überflutet: Happiness ist Essen & Trinken, Cola und Pizza, Body-Workout und Body-Lotion. Alles verspricht Glück.
Glücklichsein ist eine gesellschaftliche Erwartungshaltung geworden und alles Negative ist unerwünscht. So ist auch das gesellschaftliche Tabu einzuordnen, das auf psychischen Erkrankungen oder anderen schwierigen Themen ruht.
Ich finde es schade, dass dadurch so ein wichtiges Thema wie Glück ad absurdum geführt wird. Es geht zwar beim Glücklichsein darum, grundsätzlich eine positive Haltung dem Leben gegenüber einzunehmen, das bedeutet aber nicht, dass man alles Negative ignorieren bzw. verdrängen sollte.
Wie kann ich lernen mit Kritik umzugehen?
Warum finden wir es schwer mit Kritik umzugehen? Das liegt daran, dass Kritik oft als Ablehnung erfahren wird. Gerade wenn man ein geringes Selbstbewusstsein hat, wird durch Kritik der unbewusste Glaubenssatz getriggert: “ich bin nicht gut genug”. Jedes Mal, wenn man kritisiert wird, ist das eine Bestätigung dieser Überzeugung. Der innere Kritiker meldet sich zu Wort: „da siehst du mal wieder, wie unfähig du bist“. Dies ist mit schmerzlichen Gefühlen verbunden und man fühlt sich als Person abgelehnt, obwohl das in den meisten Fällen gar nicht so gemeint ist. Mit Kritik umgehen lernen bedeutet in erster Linie, es nicht persönlich zu nehmen. Kritik ist nicht unbedingt negativ und manchmal auch notwendig, um ein besseres Ergebnis zu erzielen. Im positiven Sinne handelt es sich dann um konstruktive Kritik; Kritik, die alle Beteiligten weiterbringt.
Selbstbewusstsein
Selbstbewusstsein ist für ein glückliches Leben unentbehrlich. Und zwar in den verschiedenen Bedeutungen des Wortes. Selbstbewusstsein steht einerseits für Selbstsicherheit. In diesem Sinne geht es darum, ein positives Selbstbild zu entwickeln, das auf einem gesunden Selbstwertgefüh beruht. Mit einem positiven Selbstwertgefühl kann man im Laufe der Zeit durch Erfahrung ein gesundes Selbstvertrauen entwickeln. Siehe dazu den Glückstipp „Selbstbewusstsein stärken“.
Selbstbewusstsein steht andererseits für Selbsterkenntnis und dem damit einhergehenden Bewusstwerdungsprozess in Phasen der persönlichen Entwicklung. Im Englischen gibt es für Selbstbewusstsein 2 Wörter: self-confidence und self-awareness.
Stress durch Erwartungsdruck
Ich erlebe in meiner Praxis häufig, dass junge Menschen unter einem großen Erwartungsdruck leiden. Dieser große Druck, oft gepaart mit einer Neigung zum Perfektionismus, führt zu Stress und kann bis hin zur Angststörung führen.
Sie sind Mitte Zwanzig bis Ende Dreißig und befinden sich gerade am Anfang ihrer Laufbahn. Alles ist neu, und da ist die Angst groß, die Erwartungen nicht erfüllen zu können. Das Unbekannte bringt viel Unsicherheit mit sich. Das kann belastend sein, weil man an sich selbst zu zweifeln beginnt: bin ich denn gut genug für diesen Job, hat das Leben so noch einen Sinn? Denn neben der Arbeit möchte man natürlich auch noch ein schönes Leben haben.