Raus aus der Überforderung

Wege zur inneren Ruhe in einer überreizten Welt

In einer Welt, die immer schneller, lauter und reizintensiver wird, ist es leicht, sich verloren oder überfordert zu fühlen. Überall werden wir permanent mit Informationen, Meinungen und Bildern konfrontiert und es ist schwer, sich dem zu entziehen.

Hinzu kommt das ständige Vergleichen auf Social Media, das den inneren Druck erzeugt: schöner, produktiver und erfolgreicher zu sein. Der innere Erwartungsdruck ist hoch, weil wir Angst haben nicht zu genügen. So geraten wir immer mehr in Stress und finden kaum noch Momente, um zur Ruhe zu kommen. Stattdessen jagen wir (den eigenen) Erwartungen hinterher, fühlen uns gestresst auf der Arbeit und müssen auch noch für die Familie sorgen. Kein Wunder, wenn wir uns innerlich erschöpft fühlen und den Kontakt zu uns selbst verlieren. Lebensfreude kommt da selten auf. 

Doch es gibt Wege, wieder bei dir anzukommen. Dabei ist es wichtig, dem äußeren Chaos eine „Innere Ordnung“ entgegenzusetzen. In diesem Beitrag teile ich drei praktische Tipps, die dir helfen, innere Ruhe und zu dir selbst zurückzufinden.

3 Tipps in einer reizüberfluteten Welt innere Ruhe zu finden

1. Prioritäten setzten statt permanenter Verfügbarkeit

Unsere gesamte Welt ist von Leistung geprägt. Wer beschäftigt ist, scheint in unserer Leistungsgesellschaft dann auch wertvoller. Doch permanente Beschäftigung (inklusive aller Ablenkungen) führt weder zum Erfolg noch zur Zufriedenheit. Es führt zur inneren Unruhe, so dass wir Ruhe gar nicht mehr aushalten können. Du fühlst dich permanent angetrieben, auch wenn es im Moment vielleicht gar nichts Dringendes zu erledigen gibt. Die innere Unruhe hat sich verselbstständigt. 

Der Druck zur ständigen Verfügbarkeit und alle Ablenkung führen zur Überforderung und lassen kaum Raum für echte Präsenz.

Setzt dir selbst Prioritäten für den Tag: 

  • Was möchtest du heute erledigen – auf der Arbeit und privat?
  • Wie möchtest du heute Freude erleben?
  • Plane bewusst Me-time Momente in deinen Alltag ein.
  • Nimm gezielte Medien Offline-Zeiten. 
  • Schalte Push-Benachrichtigungen aus, um nicht ständig aus dem Moment gerissen zu werden.

2. Bewusste Pausen schaffen statt Dauerbeschäftigung

Nicht immer brauchen wir eine lange Auszeit, um uns wieder zu spüren. Oft reichen schon wenige bewusste Minuten. Gerade in hektischen Zeiten helfen kleine Rituale, die Verbindung zum eigenen Körper und zur Gegenwart zu stärken. Mikropausen im Alltag sind hierfür ein geeignetes Mittel.

Mögliche Mini-Auszeiten:

  • Drei tiefe Atemzüge vor dem nächsten Termin.
  • Einen kurzen Body-Scan zwischendurch.
  • Ein achtsamer Spaziergang, ohne Musik, ohne Handy.

Diese Mikropausen wirken wie kleine Reset-Knöpfe für dein Nervensystem. Den Autopiloten für einen Moment ausschalten. Du darfst langsamer gehen, auch wenn die Welt sich schnell dreht.

3. Selbstfürsorge statt Selbstoptimierung

Wir leben in einer Gesellschaft, die oft suggeriert: „Du bist nie gut genug – du musst dich ständig verbessern.“ Doch echte Selbstfürsorge bedeutet nicht, aus dir eine optimierte Version deiner selbst zu machen, sondern dich selbst liebevoll zu begleiten – mit allem, was gerade da ist.

Das kann so aussehen:

  • Tu Dinge, die dir guttun – nicht, weil sie gerade im Trend sind.
  • Sage Nein, wenn dein Körper oder dein Gefühl „Stopp“ rufen.
  • Höre auf, dich ständig mit anderen zu vergleichen – du machst dein Ding.
  • Selbstfürsorge beginnt da, wo du aufhörst, dich selbst zu überfordern.

Du musst nicht gleich dein ganzes Leben umkrempeln, um innere Ruhe zu finden. Schon kleine, bewusste Entscheidungen können einen großen Unterschied machen. Achtsamkeit ist kein Luxus, sondern eine Lebenshaltung, die dich dabei unterstützt, in einer lauten Welt klarer zu sehen und sanfter mit dir selbst umzugehen. Die Welt mag laut sein – in dir darf es still werden.

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