Weltglückstag

Bhutan, Weltglückstag

Happy Happiness Day

Der Weltglückstag wird jedes Jahr am 20. März gefeiert. Mit dem Internationalen Tag des Glücks will die UNO ihr Anliegen zum Ausdruck bringen, nicht nur die materielle Seite des Wohlstands zu messen. Das Ziel einer Gesellschaft sollte das Brutto Nationale Glück sein. Das heisst, den Menschen sollte es nicht nur finanziell, sondern auch sozial und ökologisch gut gehen. Ist nicht Glück und Wohlbefinden das Ziel eines jeden Menschen? Wirtschaft und Fortschritt sollten lediglich die Mittel sein, um dieses Glück zu erreichen. Ausführlich erklärt das der ehemalige Glücksminister von Bhutan, Dr. Ha Vinh Tho, im Video am Ende des Artikels.

Bhutan und Bruttonationalglück

Der Weltglückstag wurde von Bhutan initiiert, einem Land, das den Wert des nationalen Glücks gegenüber dem Nationalen Einkommen seit den frühen 1970er Jahren anerkannte.

Der König von Bhutan war davon überzeugt, wenn es den Menschen in seinem Königreich nicht gut gehe, habe er und seine Regierung keine Existenzberechtigung. Der Grundgedanke ist, dass wirtschaftlicher und technischer Fortschritt dem Wohlbefinden der Menschen und der Umwelt dienen sollte. Politik und Wirtschaft sollten diesem gemeinsamen Ziel dienen. So ließ er 2005 die erste Befragung zum allgemeinen Wohlbefinden in seiner Bevölkerung durchführen und beauftragte später Dr. Ha Vinh Tho mit der Leitung des nationalen Glücksministeriums.

Wie kann ich happy sein in Zeiten wie diesen? – 3 Glücktipps

Wie kann ich glücklich sein bei aller Ungerechtigkeit in der Welt? Wenn Krieg so nah, die Pandemie immer noch nicht vorbei ist und die Umweltzerstörung auch nicht weniger wird? Der Zustand der Welt kann psychisch belastend sein. Wir werden bei diesen großen Themen mit unserer Ohnmacht konfrontiert, da die Ursachen nicht direkt in unserem Einflussbereich liegen. Darum ist es sehr wichtig, sich bewusst Räume für das eigene Glück zu schaffen. Auch ist die Situation noch so schlimm, es macht keinen Sinn, kollektiv depressiv zu werden. Das hilft niemandem und ändert nichts.

In Zeiten wie diesen hilft es zu wissen, was dir besonders wichtig ist und was deine Werte sind. Die Frage, die sich daraus ergibt ist: was kann ich heute tun, um die Welt ein Stückchen besser und schöner zu machen? Der Schlüssel liegt im Aktivwerden. Der Weltglückstag ist darum auch ein Aktionstag. Erst dann kannst du deine Selbstwirksamkeit spüren und fühlst du dich nicht mehr ausgeliefert. 

„Es ist die größte Herausforderung des Lebens: Zeuge der Ungerechtigkeit in dieser Welt zu sein und nicht zuzulassen, dass sie unser Licht verzehrt.“(Quelle unbekannt) 

1. Wer sind Deine Helden?

Es hilft, Vorbilder zu haben. Sie geben dir Energie, denn sie sind den Weg vorgegangen.

Übung: Wen bewunderst du? Finde 3 Helden und überlege dir, was du an ihnen bewunderst. Welche Qualitäten und Heldentaten bewunderst du an ihnen? Am besten du notierst alles schriftlich. In wie weit verfügst du auch über diese Qualitäten. Was könntest du tun, um diese schlummernden Qualitäten in dir wachzukitzeln?

2. Suche Gleichgesinnte auf!

Es ist hilfreich, Gleichgesinnte im Freundes- und Bekanntenkreis zu haben. Das gibt dir Kraft und das Gefühl, dass du nicht alleine dastehst. Es ist besonders schwierig, wenn man das Gefühl hat, dass andere nur untätig zusehen. Es kann aber auch sinnvoll sein, sich einer Aktionsgruppe, Verein oder Partei anzuschließen, wenn du wirklich etwas verändern möchtest. Wofür würdest du dich gerne engagieren?

3. Welchen Beitrag kann ich als Konsument leisten?

Passt mein Lebenswandel zu meinen Idealen? Wie sieht mein ökologischer Fußabdruck aus? Welche kleinen Dinge kann ich in meinem Haushalt noch verbessern? Was will ich konsumieren? Welches Essen, welche Kleidung, welche Informationen? Biologisch, ohne Mikroplastik, ohne Palmöl, Energie und Wasser sparen. Das sind meiner Meinung nach die wichtigsten Faktoren auf die man achten sollte. Mehr geht natürlich immer 😉

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